Mittwoch, 13.05.2026

Le Castello Crotone -  Squillace - Gerace

 

Die genussreiche Fahrt der Küste entlang genossen wir in vollen Zügen, bis wir ins Landesinnere abbogen um in Gerace unser Nachtlager zu beziehen und dieses schöne Städtchen zu besuchen. 

Donnerstag, 14.05.2026

Gerace - Tropea

 

Die heutige Fahrt war wieder sehr schön, da wir wiederum der Küste entlang fuhren. Wir passierten die Meerenge von Messina und sahen sehr schön die Insel Sizilien. In Tropea bezogen wir unseren heutigen Platz und besuchten die Stadt.

Tropea war schon in der Römerzeit ein beliebtes Ziel und wurde im 8. Jahrhundert zum Bischofssitz. Es waren die Normannen, vor allem die Anjou und die Aragonesen, die der Stadt Wohlstand schenkten. Die Kathedrale, die in der normannischen Zeit gegründet und mehrmals renoviert wurde, um Erdbebenschäden zu beheben, weist noch zwei faszinierende gotische Portale auf. Sehr interessant sind die darin aufbewahrten Werke. Es gibt verschiedene Legenden in Kalabrien, die sich um das Gebäude drehen, wie die über zwei nicht explodierte Bomben am Eingang, die von dem Schutz zeugen, den die Jungfrau Tropea gewährt hat.

Freitag - Samstag, 15. - 16.05.2026

Tropea - Paola - Diamante

 

Die Weiterfahrt der Küste entlang war wieder schön. Als Erstes besuchten wir die Walfahrtskirche Paola, der grösste heilige Ort Kalabriens. Weiter ging es nach Diamante, wo wir die nächsten 2 Tage blieben. 

Paola ist eine kleine Gemeinde an der kalabrischen Küste in der Provinz Cosenza mit sehr abgelegenen Ursprüngen, die ihren Ruf dem Geburtsort des Heiligen Franziskus von Paola und der ihm gewidmeten Wallfahrtskirche verdankt, die eines der wichtigsten religiösen Ziele Kalabriens ist. Das Dorf erstreckt sich auf einer Terrasse an den Hängen der Küstenkette mit Blick auf das Meer. Neben der Wallfahrtskirche des heiligen Franziskus bietet ein Spaziergang durch das Dorf einen Blick auf die Piazza del Popolo mit dem Steinbrunnen aus dem siebzehnten Jahrhundert und dem Uhrturm, der von einem mechanischen Apparat aus dem siebzehnten Jahrhundert angetrieben wird, auf die Kirche der Madonna von Montevergine und schließlich auf die Kirche des Heiligen Rosenkranzes mit ihrem prächtigen barocken Interieur.

Ein Rundgang durch das kalabresische Diamante ist ein Spaziergang durch ein Freilichtmuseum, bekannt für über 200 farbenfrohe Wandbilder (Murales) in der Altstadt und an der neuen Strandpromenade. Der charmante Ort, gelegen an der Riviera dei Cedri, bietet eine Mischung aus historischem Flair, direktem Meerblick, kleinen Geschäften und den Ruinen von Cirella.

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Sonntag, 17.05.2026

Diamante - Spiaggia dell Arcomagno - Braja a Mare - Paestum

 

Erster Halt des heutigen Tages war Spiaggia dell Arcomagno. Nach der Fotosession gings weiter nach Praja Mare und schlussendlich nach Paestum, wo wir auch übernachteten. 

Paestum wurde um 600 v. Chr. von griechischen Siedlern aus Sybaris gegründet und bekam den Namen Poseidonia - zu Ehren des Meeresgottes Poseidon. Um 400 v. Chr. wurde die Stadt von den Lukanern besetzt, wobei die Stadt ihre Blütezeit erlebte und größte territoriale Ausdehnung erreichte. 273 v. Chr. eroberten die Römer Poseidonia und tauften sie daraufhin Paestum. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit der Stadt Paestum stetig bergab. Im 9. Jahrhundert wurde die Stadt letztendlich vollständig aufgegeben. Zum einen, weil die Sarazenen die Stadt plünderten, zum anderen, weil Paestum allmählich im Schlamm zu versinken drohte. Zufällig entdeckte man im 18. Jahrhundert die Stadt wieder, was damals großes Aufsehen erregte.

Montag - Dienstag, 18. - 19.05.2026

Paestum - Sorrent - Vico Equense

Frischgelaunt fuhren wir los, da wir wussten, dass uns in den nächsten 2 Tagen eine sehr schöne Gegend erwartet. In Vico Equense bezogen wir unseren Stellplatz. Nachher fuhren wir mit der Bahn nach Sorrent.

 

Malerisch liegt Sorrento über dem Golf von Sorrent mit einem herrlichen Blick über das Meer und bei guter Sicht über den Golf von Neapel zum Vesuv auf der einen Seite und bis zur Insel Capri auf der anderen Seite. Ganz romantisch sind die schmalen Gassen mit ihren farbenfreudigen Geschäften, in denen noch echte lokale Spezialitäten, handwerkliche Produkte und natürlich die für diese Gegend typischen großen Zitronen verkauft werden. Die historische Innenstadt liegt ca. 50 m über dem Meeresspiegel auf einem Tuffsteinfelsen. Von dieser Stadt hat die Halbinsel ihren Namen bekommen. In diesem malerischen Ambiente macht es Freude, die Sehenswürdigkeiten zu entdecken. Dazu gehören der Dom Santi Filippo e Giacomo und die eindrucksvolle Basilika des Heiligen Antonius. Anschließend geht es zur Piazza Tasso mit ihrer prachtvollen Dichter-Statue. In der belebten Einkaufsstraße könnt ihr wunderbar bummeln und nach schönen Souvenirs aus Italien stöbern

Am Dienstag machten wir einen Ausflug mit dem Roller der Amalfiküste entlang. Eine wunderschöne Gegend, wenn da nur nicht so viele Touristen unterwegs waren. Die Amalfiküste wird regelrecht das ganze Jahr vom Tourismus überschwemmt. Hier aber gleichwohl ein paar Bilder von unterwegs.