Mittwoch, 15.04.2026

Grenchen - Martigny - Vogogna - Premosello Chiovenda

Heute war es also soweit. Nach den öletzten Arbeiten ging es um 0930 Uhr los. Die Fahrt führte uns via Fribourg an den Genfersee, dann ins Wallis, weiter über den Simplonstrasse nach Vogogna, wo wir das Dorf und sein Castello besichtigten. Ein paar Kilometer später bezogen wir in Proemosello Chiovenda unser Nachtlager.

Donnerstag, 16.04.2026

Premosello Chiovenda - Mantua 

 

Nach einer sehr ruhigen Nacht fuhren wir über Mailand nach Mantua. Wir verliessen das Piemont und fuhren in die Lombardei ein. 

Mantua gilt als eine der schönsten Städte der Lombardei. Allein die Lage, in der Poebene am Ufer des Mincio-Flusses, macht die Stadt atemberaubend. Sie liegt genau an der Stelle, an der der Flussverlauf eine Krümmung aufweist, die die Stadt regelrecht „umarmt“. Er wird somit der Obere See (Lago Superiore), der Mittlere See (Lago di Mezzo) und der Untere See (Lago Inferiore) gebildet. Der Mincio sorgt für den Zufluss. Somit sind, weitläufig gesehen, die Seen um Mantua herum ein Produkt des Gardasees.Mantua gehört nicht zu den lauten, touristisch überlaufenen Reisezielen in Italien. Die Stadt in der Lombardei entfaltet ihren Charme leise.

 

Freitag, 17.04.2026

Mantua - Chioggia

Nach dem gemütlichen Frühstück ging es auf Hauptrassen und Autobahnen ohne Maut an das Adriatsiche Meer, genuer gesagt nach Chioggia. 

Am südlichen Ende der Lagune von Venedig befindet sich die Insel Chioggia. Die Stadt liegt auf einer kleinen Insel am südlichen Eingang zur Lagune von Venedig. Dämme verbinden die Insel mit dem Festland und seinem Ortsteil Sottomarina, dem heutigen Viertel. Enge Gassen, bunte Häuser, auf Kanälen schaukelnde Boote: Chioggia ist ein kleines Urlaubsjuwel in Italien. Der Ort in der Lagune Venedigs ist nicht so überlaufen wie seine große Schwester, aber genauso charmant! Beim Blick über den Canal Vena könnte man meinen, man stünde in Venedig: Eine Steinbrücke überspannt das Wasser, darunter fährt ein kleines Boot. Auf Holzpfählen gebaute bunte Häuser schmiegen sich an die Ränder des Kanals, dahinter ragt ein Kirchturm in die Höhe.  

Samstag, 18.04.2026

Chioggia - Ravenna

Heute verliessen wir die Region Venetien und sind in die Emiglia Romagna eingebogen. Wir fuhren auf der Küstenstrasse bis nach Ravenna, wo unser heutige Uebernachtungort war. 

Nur wenige Kilometer von der Adria entfernt und im Herzen der Romagna liegt Ravenna – ein Schmuckstück der Kunst, Geschichte und Kultur mit einer alten und glorreichen Vergangenheit. Seit dem Beginn des 5. Jahrhunderts n. Chr. war Ravenna dreimal Hauptstadt: in der letzten Phase des Weströmischen Reiches (402-403), während der Gotenherrschaft Theoderichs (493-526) und schließlich unter byzantinischer Herrschaft (553-751).

Die Pracht dieser Epoche hat in der Stadt ein großes Erbe an Denkmälern hinterlassen, darunter acht Gebäude, die in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurden.

Sonntag, 19.04.2026

Ravenna - Castello Due Torri - Torriana - Montefiore Conca

Nach einer kurzen Küstenfahrt ging es heute im Landesinnere. Die Strecke welche wir zurücklegten, war schön , da diese über Land führte. Wir fuhren weiter in der Region Emiglia Romagna, verliessen diese dann für ein kurzes Stück durch ein Teil von San Marino und bogen dann wieder in die Emiglia Romagna ein. Montefiore Conca war unser heutiges Endziel. 

 

 

Castello Due Torri

Das Castello Due Torri, auch Castello Scorticata (dt.: geschundene Burg) oder Castello di Torriana, ist eine hochmittelalterliche Burg in Torriana, einem Ortsteil der Gemeinde Poggio Torriana in der italienischen Region Emilia-Romagna. Sie ist Teil der Festungsanlage, die der Familie Malatesta gehörte.

Das Dorf Montefiore Conca hat zwei bedeutende Sehenswürdigkeiten zu bieten, die einen Besuch wert sind. Zunächst einmal die Festung, die um 1340 von Guastafamiglia Malatesta begonnen und später von seinen Nachfolgern vollendet wurde. Sie ist zweifellos das bedeutendste Bauwerk der Stadt. Und dann ist da noch die Pfarrkirche, die dem Heiligen Paulus geweiht ist und in der sich ein Tafelbild-Kruzifix befindet, das aus der Rimineser Schule des 14. Jahrhunderts stammt. Auch die Kirche des Krankenhauses, die zwar klein ist, aber einen Freskenzyklus beherbergt, der Bernardino Dolci zugeschrieben wird und auf das Jahr 1485 zurückgeht, ist einen Besuch wert.

Montag, 20.04.2026

Montefiore Conca - Urbino - Corinaldo

Heute besuchten wir wieder zwei Sehenwürdigkeiten. Die Fahrt führte uns in die Marken.   

Zwischen dem Metauro-Tal und dem Foglia-Tal, in den Hügeln der Marken mit Blick auf die Adria, liegt die Stadt Urbino, eines der wichtigsten Zentren der italienischen Renaissance, dessen künstlerischen Charme und architektonisches Erbe sie noch heute bewahrt.Urbino ist eine Stadt von immensem historischen und künstlerischen Reichtum, geschmückt mit Gebäuden aus Sandstein und umgeben von einer langen Stadtmauer aus Terrakotta. Aus einem einfachen Dorf wurde es zur „Wiege der Renaissance“ und auch heute noch verspürt man bei einem Spaziergang durch die Altstadt die Atmosphäre des fünfzehnten Jahrhunderts. Im Jahr 1998 wurde Urbino in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen, da es ein Anziehungspunkt für die berühmtesten Gelehrten und Künstler der Renaissance aus allen Teilen Italiens und der Welt war und den kulturellen Fortschritt im Rest Europas beeinflusste, wobei es seinen außergewöhnlichen städtischen Komplex nahezu intakt erhalten hat.

Zu den am besten erhaltenen Mauern der Marken gehören die von Corinaldo (13. 14. bis 15. Jahrhundert), eine Stadt aus dem Mittelalter und der Renaissance, die von mehr als einem Kilometer Befestigungsanlagen umgeben ist, die sich mit Toren, Bastionen, Türmen und einem zinnenbewehrten Sporn abwechseln, der Francesco di Giorgio Martini zugeschrieben wird.

 

Dienstag, 21.04.2026

Gorinaldo - Gubbio - Assisi

Während der Nacht hat es leicht geregnet. Das heutige erste Zeil war Gubbio, bevor es weiter nach Assis ging, wo wir unser Nachtlager aufschlugen.

Gubbio gehört zwar nicht zu den bekanntesten Städten Umbriens, dafür aber zu den schönsten. Seine Lage, seine mittelalterliche Altstadt und der über der Stadt thronende Palazzo dei Priori machen Gubbio zu einem lohnenswerten Reiseziel.

Gubbio ist eine der ältesten Städte Umbriens: Schon in vorrömischer Zeit siedelte das Volk der Umbrer in Gubbio, damals noch Iguvium genannt. Von ihrer Existenz zeugen noch heute die Iguvinischen Tafeln: religiöse Schriften in umbrischer Sprache, die im Palazzo dei Priori bestaunt werden können. Nachdem Gubbio während der römischen Kaiserzeit an Bedeutung verloren hatte, blühte es zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert als eigenständiger Staat wieder auf. Aus dieser ruhmreichen Zeit stammen auch die verwinkelte Altstadt und der berühmte Priorenpalast.

Assisi ist eine Stadt im mittelitalienischen Umbrien . Sie ist Geburtsort des hl. Franz von Assisi (auch Hl. Franziskus), des Gründers der Minderen Brüder (heute: Franziskaner oder Minoriten), und der Hl. Klara, der Gründerin des Klarissenordens.

Das mittelalterliche Stadtbild mit Stadtmauer und Festungsruine Rocca Maggiore ist noch gut erhalten und wurde im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt.