Mittwoch, 29.04.2026

Bisceglie - Giovinazzo - Bitonto - Polignano sur Mare

 

Besuch von 2 Dolmen in Giovinazzo. Dann ging es weiter nach Bitonto und dann wieder Richtung Meer, wo wir in Polignano sur Mare unseren Uebernachtungsplatz bezogen.

Donnerstag, 30.04.2026

Polignano - Alberobello

 

Der heutige Tag begann mit der Besichtigung des Städtchen Polignano. Nach dieser Besichtigung ging es zum Highlight des Tages, zum Trullidorf Alberobello, wo wir auch unser Nachtlager bezogen. 

 

Die Heimatstadt des 1994 verstorbenen Domenico Modugno, der mit seinem Schlager „Volare“ die Musikwelt eroberte, heißt Polignano a Mare. Waghalsig klammert sich die bildhübsche Kleinstadt an die Ränder der grottengespickten Steilküste. Polignano a Mare gehört zur Provinz Metropolitanstadt Bari, liegt direkt am Meer und hat knapp 20.000 Einwohner. Die Top-Sehenswürdigkeit von Polignano ist die Altstadt, direkt an der Steilküste gebaut. So kann man in der Stadt durch enge Gässlein wandern und kommt immer wieder zu Aussichtspunkten bei denen es gerade zum Meer hinuntergeht.

Alberobello ist ein märchenhafter Ort, ein kleines Juwel im Valle d‘Itria zwischen den apulischen Provinzen Bari, Brindisi und Taranto. Die Hauptstadt der Trulli, außergewöhnliche Zeugnisse der Baugeschichte aus Trockenmauern mit konischem oder pyramidenförmigem Dach, wird Sie mit den mehr als 1.500 Trulli verzaubern, die seit 1996 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden. Das gesamte Valle d‘Itria ist bevölkert mit diesen malerischen Gebäuden, deren Wurzeln bis in die prähistorische Zeit zurückreichen, die meisten und am besten erhaltenen Exemplare befinden sich aber in Alberobello. Die Geschichte von Alberobello ist nicht so alt, wie Sie vielleicht denken. Die Stadt, wie wir sie heute bewundern können, entstand Ende des 14. Jahrhunderts auf Geheiß der Grafen von Conversano, denen der Grund gehörte, wenngleich sie die Verwaltung des Territoriums einigen Bauern übertrugen.

Freitag, 01.05.2026

Alberobello - Locorotondo - Ostuni - Villanova

 

Heute nahmen wir es gemütlich und besuchten nur eine Sehenswürdigkeit, nämlich die "weisse Stadt" Ostuni. 

Ostuni ist schon von weitem sichtbar. Auf einem Hügel liegt die weiße Stadt und ist gut zur Orientierung, auch vom Meer aus geeignet. In der Altstadt sind alle Häuser weiß gekalkt, eine andere Farbe ist nicht erlaubt. Die historische Altstadt schmiegt sich an einem Hügel empor. Ellipsenförmig und von einer aragonischen Stadtmauer mit Türmen umgeben, sieht Ostuni aus der Vogelperspektive wie eine Blume aus.

Im Inneren geht man durch ein dichtes Gewirr von gewundenen und engen Gassen, Plätzen und Höfen. Zur Spitze des Hügels gelangt man nur auf einer Straße, der Via Cattedrale, die Ostuni in zwei Teile teilt. Allen anderen Straßen enden sind Sackgassen oder enden an engen und steilen Treppen. Auf dem Gipfel des kegelförmigen Hügels befinden sich die monumentale Kathedrale und der Bischofspalast.

Samstag, 02.05.2026

Ostuni - Lecce

 

Heute wurden nicht so viele Kilometer hinter uns gebracht, da wir die Grossstadt Lecce besichtigten. 

Lecce wird als Florenz des Südens bezeichnet. Grund dafür sind die vielen Bauten im Lecceser Barockstil. Der weiche Tuffstein, der in der Umgebung von Lecce abgebaut wird, machte ein relativ leichtes Bauen möglich, so dass viele Barock-Gebäude, im so genannten Lecceser Barock, im Zentrum zu finden sind. Dieser Baustil ist in Lecce seit dem siebzehnten Jahrhundert, der Zeit der spanischen Herrschaft weit verbreitet. Der weiche Lava-Tuffstein in Gold und warmen Farben ließ sich gut bearbeiten und bot daher zahlreiche Möglichkeiten, der Fantasie freien Lauf zu lassen.

 

Sonntag, 03.05.2026

Lecce - Beach Torre Sant'Andrea

 

Der heutige Tag brachte nicht viele Kilometer auf den Tacho des Womajo. Wir fuhren wieder ans Meer, bezogen unseren Stellplatz und erkundeten in den nächsten 2 Tagen die wunderschöne, rauhe Küste. 

Montag, 04.05.2026

 

Wandertag Torre Sant'Andrea

 

Dienstag, 05.05.2026

Torre Sant'Andrea - Otranto - Porto Badisco - Santa Cesarea Terme

 

Nach diesen 2 Wandertagen an der schroffen Küste fuhren wir heute weiter. Besichtigung von Otranto, Porto Badisco und Santa Cesarea Terme wo wir auch unser Nachtlager aufschlugen. 

"Otranto liegt am äußersten Zipfel des italienischen Stiefelabsatzes und gilt als östlichste Stadt Italiens. Von hier aus ist das albanische Festland nur 82 km entfernt. So heißt die Meerenge zwischen Albanien und Italien an dieser Stelle auch "Straße von Otranto". Das Highlight der Stadt ist die Kathedrale Santa Maria Annunziata, in der sich ein sehr gut erhaltenes Bodenmosaik aus dem 12. Jahrhundert befindet. In der Kirche sind auch die Gebeine der 800 Märtyrer von Otranto beigesetzt, die von Katholiken als Heilige verehrt werden." Die kleine Hafenstadt Otranto an der Adriaküste bezaubert nicht nur mit ihrer malerischen Altstadt, sondern auch mit einigen bedeutenden Sehenswürdigkeiten. Archäologen gehen davon aus, dass die Gegend um das heutige Otranto schon seit der Bronzezeit besiedelt war. Bis heute hat die kleine Hafenstadt eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich.

 

Ja, es gibt tatsächlich Heilquellen in Apulien, nämlich im bezaubernden adriatischen Küstenstädtchen Santa Cesarea Terme. „Die Heilquellen von Santa Cesarea Terme liefern Salzwasser mit Schwefel-Brom-Jod-Gehalt, die mit einer Temperatur von 30 ° in den Höhlen Gattulla, Solfurea, Fetida und Solfatara zu Tage treten. Die Sehenswürdigkeiten von Santa Cesarea Terme sind vor allem Gebäude im Privatbesitz. Besonders auffällig ist die bunte Villa Sticchi die das südliche Ende des Stadbildes rahmt. Auch wenn schon in die Jahre gekommen ist, ist die rote Kuppel, die bunten Wände, Verzierungen, Arabesken, von weitem zu sehen.